Kindertag

20140619-165216-60736106.jpgIst ja eigentlich jeder Tag, aber heute ganz besonders. Zuerst gehen wir über die Fifth Avenue in den Central Park und warten darauf, dass der Zoo öffnet. der ist aber eine Enttäuschung, wenn man „Madagascar“ kennt. Ganz schön angelegt, aber kaum Tiere – kein Löwe, keine Giraffe, kein Zebra, kein Nilpferd. Ein paar Affen und Pinguine, die allerdings gar nicht stur lächeln und winken. Dann gibt es noch einen Streichelzoo vermutlich für extreme Stadtkinder mit Plastiktieren, die ihr typisches Geräusch machen, wenn man sie anfasst, Betonmammutbäumen und Schweinen, die eingecremt werden.
Danach war eigentlich wegen der Hitze ein Besuch in einem Freibad in der Upper Est Side geplant, doch das war geschlossen. herbe Enttäuschung nach den langen Fußweg dorthin. Immerhin gibt es da einen gar nicht so schlechten Wasserspielplatz mit entspannten Kindern, die erstaunlich viel dürfen – vermutlich, weil sie zu 90 % von Nannys betreut werden, die ihre Ruhe haben wollen. Grusel: Kolja schenkte mir einen künstlichen Fingernagel, vermutlich von einer dieser Nannys verloren!
Zu guter Letzt schleppten wir uns zu F. A. O. Schwartz, angeblich dem größten Spielzeuggeschäft der Welt. Ich hatte etwas Toys ‚r us-ähnliches erwartet, aber wir waren angenehm überrascht: ein toller, gut sortierter, leicht altmodischer Laden mit äußerst freundlichen Verkäufern, die ihr Geschäft verstehen. Ich hatte sofort das Bedürfnis, mir einen Plüschbären mit Schlafanzug und eine Babypuppe zu kaufen. Und das habe ich sonst nie.
Kolja hat übrigens sein Urlaubsgeld fast auf einen Schlag für – Lego ausgegeben.
Danach zu Tiffany. Nichts gekauft.

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