Ausflug nach Tijuana, nachdem das Schicksal Nigerias besiegelt war haben wir uns auf dem Weg nach Mexico gemacht wo wir dann Vielleicht auch noch das Spiel Deutschland gegen Algerien anschauen wollten. Also Highway one bis zur Grenze wo wir das für Mexiko nicht versicherte Auto auf einem der Zahlreichen Parkplätze abstellen.
Wir wimmeln zwei Rickshaw Fahrer ab wir wollen zu Fuß rüber. Wir gehen prompt in die falsche Richtung. „You are going the wrong Way“ erbarmt sich einer der Rikshaw Fahrer uns den Richtungen weg zu zeigen nach fünf Minuten gehen wir durch das eiserne Tor nach Mexiko.
Durch das mexikanische Zoll kommen wir schnell durch aber dann merken wir das wir die Lage nicht richtig eingeschätzt haben denn auf der mexikanischen Seite Streckt sich eine anscheinend nicht aufhöhren wollende Menschenschlange. Uns ist schnell klar die Rückreise wird sich schwerer gestallten als die Einreise. Ich gebe mein Wissen weiter über Jahre lange Erfahrung die ich an der Deutsch-Französische Grenze gesammelt habe, Anja ist schon bei DDR Grenzübergänge. Schnell sind wir von sämtlichen grenzapothekern, Taxifahrer und Family Friendly Restaurant Besitzer als Touristen enttarnt (war ja auch nicht schwierig). Uns wird hier alles mögliche angeboten von Fahrten nach Downtown Tijuana bis Viagra, Margaritas und sogar Tipps zum sicheren benutzen des Gehwegs „watch your steps Mister“ als ich stolpere. Vor soviel Interesse schalte ich auf stur. Wir ziehen weiter bis zu einer Brücke „pedestrian shortcut to Downtown“. Als wir auf der Brücke Kommen sammeln sich unter der Brücke die einen ausgetrockneten Kanal überquert Menschen die auf uns zeigen, sich zurufen und mit jedem unserer Schritte kommen mehr Männer von Plastikburgen herausgerannt. Anja meint sie wollen ja nur Geld, ich mein auch und würde auch deswegen lieber umkehren da wir nicht wissen wie es auf der anderen Seite der Brücke aussieht. Anja meint wird ja nichts passieren, ihr sei sowieso nie was passiert. Anja hat auch ein volles Karma Konto. Über den Stand meines Karma Konto möchte ich nicht diskutieren und wir kehren um. Es stellt sich später raus das die Menschen im Kanal Südamerikaner sind die von den USA wieder nach Mexiko „gebracht worden“ sind da sie aber keine Mexikaner sind auch in Mexiko wie Aussässige behandelt werden.
Gestärkt mit einer Pelota und Tacos treten wir den nachhause weg. Eine Gesunde Alternative scheint uns ein Bus zu nehmen der und verspricht für 5$ pro Person in 40minuten über die Grenze zu bringen. 3 Stunden später ist die Stimmung im Bus gereizt, seit zwei Stunden bewegt sich der Bus nicht mehr. Von mitfahrenden erfahren wir das Deutschland Algerien in der Verlängerung geschlagen hat.
Unser Busfahrer der schon länger Weg war erklärt uns das die „custom Officers“ keine Busse mehr durchlassen und wir aussteigen sollen. Wir werden durchgewunden…jetzt dauert nur noch 30 Minuten, eine kurze Pass Kontrolle, ein mürrisches „where are you going?“ Und wir können schon den ersten MacDonald auf amerikanischen Seite sehen.
Danach kaufen wir beim Mexikaner auf dem Weg zum Camping Tacos und Salsa und machen uns ein gepflegten mexikanischen Abend am Zelt.