Autor: dom
Ecuador-France
Halfmoon Bay
Der verschlafene Ort ist zwar nett, aber kann mit seinem Strand nicht konkurrieren. Zum Sonnenuntergang können wir Kolja dank des neuerworbenen Football-Eis zum Strandspaziergang locken. Erstmals sehen wir Pelikane, die nach Fischen tauchen und wo noch vor 2 Stunden die Surfer sich den Wellen baten, sehen wir Delphinschulen und als wir uns schon abwenden wollten zurück zu unserem Zelt schaut eine Robbe hinterher neugierig aus den Wellen.
Stinton Beach
Mount Tamalpais
Es ist Sommer, es ist Samstag, es ist schon spät Nachmittag und in den State Parks heißt es „first come, first serve“‚. Nach unserem Abstecher in Oakland gestaltet sich unsere Suche nach einem Campground nördlich von San Francisco schwierig. Nachdem wir 3 verschiedene besetzte Campgrounds angesteuert haben und uns 10 mal verfahren haben finden wir dank der Hilfe der Ranger einen Platz bei der „PanToll Ranger Station“ am Mount Tamalpais. Von hier kann man Wanderungen durch schöne Redwood wälder machen. Kolja springt glücklich von Stein zu Stein und nach einer zweieinhalbstündigen Wanderung landen wir im schönen Stinton Beach (im Schleswig-Holstein-Vergleich: Das Sylt von San-Francisco).
Super awesome!
Von San-Francisco sind wir nach Oakland gefahren, die Stadt ist nur eine Brücke entfernt (10 km) von San-Francisco dort haben wir erstmal das „Oakland Museum of California“ besucht. Die Ausstellung „Super Awesome!“
ist der Zeitschrift „Giant Robot“ gewidmet und zeigt vieles aus der low-brow und no-brow Szene: ja wieder bemalte Skateboards und kotzende Teddys.
Spaß haben wir an der „mach dir deinen fanzine selbst“ Station. Beim Kung-Fu Spiel aus den 80er sind Kolja und ich am Joystick wie festgeklebt und Anja meint: Typisch Männer. Bei der Ausstellung über die Vinyl Kultur in der Bay Area wollen Anja und ich am liebsten alle Platten klauen, die Fotos zeigen Menschen mit ihren Sammlungen und ihren Abspielgeräten.
Die ständige Ausstellung zeigt Natur und Flora sowie die Geschichte der Menschen in Kalifornien.
Was als kurzer Abstecher geplant war wurde zu einem 4 Stündigen Museumsbesuch.
Motel, California

Hier nur ein kurzer Post, wir sind gut in San-Francisco gelandet. Motel liegt am Flughafen. Auf dem Flug das Spiel Switzerland-Frankreich genossen.
Beim Car-rental das Auto abgeholt. Ich habe mir natürlich vom freundlichen Pakistanischen Verkäufer für 550$ ein Upgrade andrehen lassen. Aber hier die unschlagbaren Argumente des Verkäufers:
It is a bigger car
It feels less bumpy on the road
It is the favorite car in california
It consumes less oil (da hat er mich)
Wem es interessiert der pakistanische national-Feiertag ist am 14. August: happy independance day allen Pakistanischen Autovermieter wünsche ich schon mal im voraus!
Das war New-York
Epischer Kampf
Liberty Island-Istanbul Grill

Wir haben die Neun-Uhr Fähre nach Liberty-Island genommen. Das bedeutet auch zweimal „Airport like control“ und Rucksack Abgabe mit Daumenscan.
Die Dame sieht von unten ziemlich streng aus, leider kommen wir nicht bis zur Krone das ist schon 6 Monate im Voraus ausgebucht. Viele Park Rangers kümmern sich hier, mangels wilder Tiere, um die Touristen. Don’t feed the wild animals steht hier auf eine Tafel aber nicht mal eine Möwe haben wir auf Liberty Island gesehen. Das erste Tier das wir bewusst wahrnehmen ist ein Eichhörnchen der im Battery Park vor Koljas Füße flüchtet.
Hier bleiben wir eine Weile, da eine Fontäne seinen Spieltrieb erweckt hat und seine Beinschmerzen vom zu vielen Laufen verflogen sind.
Wir nehmen dann die U-Bahn Richtung Norden zur High Line.
Wir laufen an verschiedene Pubs vorbei während drinnen Deutschland-Portugal läuft von Tür zu Tür scheinen die Deutschen ein neues Tor geschossen zu haben. Wir kehren endlich im „Istanbul Grill“ ein, wo wir noch das vierte Tor der Deutschen bejubeln können. Kolja ist ein Fan und sein Enthusiasmus ist ansteckend. Irgendwann zwischen 3. und 4. Tor wird Angela Merkel im Publikum gezeigt und Kolja schreit auf: „Merkel, Angela Merkel…sie trägt eine Brille“. Ich werde bei der selektiven Wahrnehmung von Sechsjährigen nicht wirklich schlau.
Worldcup here!
Was macht man in New-York wenn Fussball Weltmeisterschaft ist?
Ausschau halten welche Kneipen „Worldcup here“ anbieten oder den einzigen Panini-Bilder Sammlers New-York finden. Den haben wir dank Anjas Organisationstalent auch auffindig gemacht. Der hatte eine Tauschbörse im Bryant Park organisiert. Wir waren auch die ersten die seinem Aufruf gefolgt sind. Dies wurde wahrscheinlich wenn der Preis eines Hamburg-New York-Tickets hinzugerechnet wird zu einer der teuersten Panini-Tauschaktion und dies trotz der überzeugten und wiederholten Behauptung unseren New-Yorker Tauschpartners „this saves money, real money“.
Den Rest des Nachmittags im Park verbracht und versucht bis 20 Uhr wach zu bleiben aber im Hotel nach der ersten Halbzeit von Argentinia vs. Cameroon also um19 Uhr war keiner von uns mehr wach.
Jetlag
Kindern scheint eine Zeitverschiebung ja überhaupt nichts auszumachen. Kolja protestierte am ersten Abend topfit, um 19 Uhr ins Bett zu gehen, während wir überhaupt nicht mehr konnten, und wachte am nächsten Morgen fast ganz normal um 7 Uhr oder so auf. Er verstehe das ganze Gerede um den Zeitunterschied auch gar nicht, die Zeit fühle sich doch genau so an wie in Deutschland.
Was mann so nimmt…
Abschied von Fleischig

Heute haben wir Fleischig der Kita vermachtet. Auf dem Weg haben wir dem letzten überlebenden der grünen Gattung eine Hummel die in unserem Treppenhaus an einen Hitzeschlag verendet oder ihren ermüdenden Kampf gegen die Schwerkraft verloren hatte zu essen gegeben.
Wir wünschen Fleischig alles gute für die Zukunft. Für mich hieß es auch mit den Kita Erzieher Abschied zu nehmen…passt gut auf Fleischig auf und euch alles gutes für jetzt und natürlich die Zukunft.
Was nimmt man mit auf so einer Reise?
Die flapsige Antwort: „so wenig wie möglich“.
Western Circus
So… die Domain ist jetzt reserviert. Westerncircus.de soll unserer Reiseblog heißen.
Nur noch 4 Wochen bis zum Reisebeginn!
Flugtickets und Auto sind gebucht, abends werden Reisebücher sehnsüchtig studiert, die Spannung steigt.







